Spende Gegenstände

Im Artikel zum Thema Geldspende habe ich darauf hingewiesen, dass Geldspenden an Organisationen grundlegend geeigneter sind als Sachspenden, da Geld von den Hilfseinrichtungen flexibler eingesetzt werden kann. Nun ist mir natürlich bewusst, dass nicht jedem Menschen die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, um Geld zu spenden. Hier kommt nun die Sachspende ins Spiel. Jeder kennt das: Im Kleiderschrank tummeln sich Kleidungsstücke, die wir bereits seit Jahren nicht einmal mehr angeschaut haben. Vielleicht sind bei manchen sogar noch die Etiketten dran! Manche Anziehsachen sind eventuell mittlerweile zu groß oder aber zu klein. Dennoch fällt es uns schwer, uns von diesen Sachen zu trennen. Andere Beispiele von Gegenständen, die wir gerne horten, aber nur selten nutzen sind:

    • Küchenutensilien,
    • Bücher und DVD’s (sobald sie ein mal gelesen/gesehen worden),
    • alte Handtücher,
    • Werkzeug,
    • ausgediente Lesebrillen,
    • Spielzeug,
    • alte Handys oder andere Technik

Als Faustregel gilt: Was man ein Jahr oder länger nicht benutzt hat, wird man wahrscheinlich auch später nicht mehr benötigen und kann daher weg.

Genau so lohnt es sich mal zu überprüfen, ob nicht auch einige Gegenstände doppelt Zuhause vorhanden sind: Stifte, Bettbezüge, USB-Kabel, Ladegeräte und so weiter. Des Weiteren kann man sich fragen, ob man wirklich 20 Kaffeetassen benötigt. Dinge, die defekt sind, sollten natürlich zunächst einmal repariert werden. Steht der Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis so kann man versuchen den Gegenstand wenigstens für ein paar Euro zu verkaufen.  Alternativ kann man ihn auch an Bastler verschenken.

Nutzt die Entrümpelaktionen doch einmal und macht daraus eine Challenge! So habe ich selber mehrfach erfolgreich an der 30 Tage-Minimalismus-Challenge teilgenommen. Dabei sortiert man am ersten Tag einen Gegenstand aus, am zweiten dann zwei und so weiter. Das ist anfangs noch ganz leicht, aber stellt einen später dann wirklich vor eine Herausforderung! 🙂

Wenn man seinen Wohnraum, die Garage, den Keller, den Dachboden usw. erfolgreich ausgemistet hat, steht die Frage im Raum, was damit nun geschehen soll. Viele Hilfswerke in Deutschland nehmen Sachspenden entgegen. Dinge des alltäglichen Bedarfs wie Kleidung oder Küchenutensilien würde ich persönlich zu einer Einrichtung in meiner Satdt bringen. Defekte oder alte Technik würde ich versuchen zu verkaufen (Momox, reBuy, wirkaufens) oder zu versteigern (ebay). Den Erlös, den man dadurch erhält, kann man dann spenden!

Diese Hilfseinrichtungen nehmen beispielsweise Sachspenden entgegen:

Ein netter Nebeneffekt der Sachspende ist, dass die Wohnung nun aufgeräumter aussieht, man weniger säubern muss und sich gleich viel wohler in den eigenen vier Wänden fühlt. Wichtig ist natürlich den gewonnenen Platz nicht direkt wieder zuzumüllen! Bevor man etwas kauft sollte man sich fragen, ob man den Gegenstand tatsächlich benötigt.


Weiterführende Informationen:

Haufe.de: Auch Sachsenden sind steuerlich begünstigt

Wohindamit.org: Plattform, die willige Sachspender und soziale Einrichtungen zueinander führt

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